Die Ausstellung wird vom Kulturfonds Bayern (Bayerisches Staatsministerium
für Unterricht und Kultus) gefördert.
| "Jede
Reise beginnt mit dem ersten Schritt" so lautet ein chinesisches Sprichwort.
Auch die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus beginnt mit dem ersten
Schritt: "Rechtsextremismus erkennen" zu können.
Auf Grund dieser Erfahrungen im täglichen Umgang mit Jugendlichen in der Jugendarbeit haben wir festgestellt, auch mit einer gewissen Sorge, dass die Jugendlichen und auch Erwachsene zu wenig wissen, wie sich der Rechtsextremismus zu erkennen gibt. Für uns war es Grund und Anlass genug etwas zu tun gegen diese Unkenntnis. Auch auf die Tatsache hin, dass die Straftaten mit rechtsextemistischem Hintergrund im vergangenen Jahr deutlich über 12000 gestiegen ist. Die Gewaltbereitschaft in der rechten Szene nimmt zu. Glatze, Springerstiefel, Bomberjacken, Baseballschläger, perspektivlose Jugendliche, hohle Parolen das sind die Bilder die den meisten durch den Kopf spuken, wenn von Neonazis die Rede ist. Doch
das Bild trügt. Der ordentliche adrette gekleidete Junge mit Seitenscheitel,
der freundliche Opa von nebenan, der Jurastudent im Anzug, der Rocker,
der Auszubildende im Blaumann, der Abiturent in Markenkleidung - sie alle
finden sich in den unterschiedlichsten Strukturen des organisierten Rechtsextremismus
wieder. |
Wir
wollen Stellung beziehen und Aufmerksam machen auf diese Problematik. Vor
allem aber die Jugendlichen aufrütteln und sensibel werden lassen für
unsere Demokratie.
Heraus gekommen ist eine Ausstellung, die Aufklären und Aufzeigen, aber auch zur Diskussion anregen will, aber vor allem auch die Frage aufwirft: "Was können wir gegen Rechts tun?" "Welche Mittel haben wir?" Die Ausstellung beinhaltet folgende Schwerpunkte:
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Einführung Mit Filmen über "Rechte Machenschaften", "Aussteigern" und Dokumentationen. Ebenso wird mit einem kurzen Vortrag auf einzelne Ausstellungsinhalte intensiver eingegangen. Im
Vordergrund steht die Diskussion mit den Jugendlichen, sie anzuregen mit
zu machen sich zu beteiligen an unserer Gesellschaft. |